
Wärme aus Holz
Biomasse Heizkraftwerke für Industrie, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen
Pellets oder Hackschnitzel?
Beide Brennstoffe haben ihre Vor- und Nachteile? Sind für Ihr Projekt Pellets oder Hackschnitzel günstiger?
Fördertechnik und Abgasreinigung
Wir stellen Ihnen gerne eine vollständige Anlage, von der Anlieferung des Brennstoffs bis zum Rauchgasfilter zusammen.
Förderprogramme
Es gibt in Deutschland mehrere Förderschemen für Biomasse-Heizungen. Können Sie Ihr Projekt fördern lassen?

Biomasseheizwerke
Ein Biomasseheizwerk ist eine zentrale Einrichtung zur Wärmeerzeugung für die Gebäudeheizung, Warmwasser- und Heißwasserversorgung sowie für industrielle Prozesse. Im Gegensatz zu Heizkraftwerken erzeugt es keine Elektrizität.
Funktion und Einsatzbereiche
Biomasseheizwerke versorgen größere Gebäude, Betriebe, Dörfer und Stadtgebiete mit Wärme. Sie werden hauptsächlich mit festen Biobrennstoffen wie Holz, Stroh oder Pellets betrieben und bieten eine Leistung von 300 kW bis 5.000 kW.
Aufbau und Komponenten
Die wichtigsten Komponenten eines Biomasseheizwerks umfassen die Brennstofflagerung und -austragung, die Feuerung und Wärmeerzeugung, Rauchgasreinigungssysteme, Wärmespeicher, Wärmeverteilungseinrichtungen sowie Messtechnik und Steuerungssysteme.
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Für eine effiziente Energieerzeugung wird oft eine kombinierte Wärmeerzeugung mit gleichzeitiger Stromerzeugung (KWK) angestrebt. Dabei können mehrere Wärmeerzeuger, wie Biomassekessel und fossil befeuerte Kessel, eingesetzt werden.
Umweltvorteile und Luftqualität
Durch den Einsatz angemessen dimensionierter Pufferspeicher und den Wegfall einzelner Heizkessel bei der Versorgung von Dörfern über Wärmenetze kann die Effizienz gesteigert und die örtliche Luftqualität verbessert werden.
Hackschnitzelfeuerungen
Hackschnitzelfeuerungen sind automatisch beschickte Biomassefeuerungen, die in einem breiten Leistungsspektrum von ca. 10 kW bis in den höheren 2-stelligen Megawatt-Bereich eingesetzt werden. Sie finden seit langem erfolgreich Anwendung in landwirtschaftlichen, kommunalen, gewerblichen und industriellen Bereichen.
Einsatzbereich und Bauart
In den letzten Jahren gewinnen Hackschnitzelfeuerungen auch im Bereich der Ein- und Mehrfamilienhäuser, der Landwirtschaft sowie im Garten- und Landschaftsbau zunehmendes Interesse. Es gibt eine Vielzahl von Modellen, die verschiedene Feuerungsbauarten und Verbrennungsprinzipien nutzen.
Komponenten und Funktionsweise
Eine typische Hackschnitzel-Heizungsanlage besteht aus verschiedenen Komponenten wie dem Brennstofflager/-silo, der Brennstoffförderung, der Hackschnitzelfeuerung/-heizkessel, dem Wärmeabgabesystem, der Abgasanlage und dem Ascheaustragssystem. Die automatische Beschickung der Feuerung erfolgt über das Regelsystem der Heizungsanlage.
Austragungssysteme, Lagerung und Logistik
Die optimierte Auslegung des Hackschnitzelsilos berücksichtigt neben den Baukosten auch die Transportlogistik. Die Anlieferung der Hackschnitzel erfolgt über verschiedene Methoden wie landwirtschaftliche Anhänger/Kipper, Container- oder Schubbodenauflieger.
Brennstoffe und Empfehlungen
Hackschnitzelheizungen sind für eine Vielzahl von Brennstoffen zugelassen, darunter trockene Hackschnitzel, Holzpellets und alternative Biobrennstoffe wie Miscanthus-Hackgut. Trockene Hackschnitzel bieten deutliche Vorteile in Bezug auf Anlagenwirkungsgrade, Emissionen und Wirtschaftlichkeit.
Planung und Installation
Kleine Hackschnitzelheizungen werden oft direkt über Hersteller oder Heizungsbauer bezogen und installiert. Bei größeren Anlagen werden häufig spezialisierte Ingenieurbüros mit der Planung und Umsetzung beauftragt.


Heizungsförderung für effiziente Gebäude
Die Heizungsförderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) bietet Unterstützung für den Austausch oder die Errichtung von Heizungsanlagen, die auf Biomasse basieren. Hier sind die wichtigsten Informationen zusammengefasst:
Überblick über die Förderung
- Startdatum: Die reformierte Förderrichtlinie BEG EM gilt ab dem 1. Januar 2024.
- Zielgruppe: Privatpersonen, die Eigentümer eines Einfamilienhauses sind und dieses selbst bewohnen, können ab dem 27. Februar 2024 einen Antrag stellen. Für andere Antragstellergruppen wird die Beantragung im weiteren Verlauf des Jahres 2024 möglich sein.
- Förderarten: Es stehen sowohl Zuschüsse als auch zinsgünstige Ergänzungskredite für energetische Einzelmaßnahmen zur Verfügung. Der Ergänzungskredit ist nur in Kombination mit einer Zuschusszusage der KfW und/oder einem Zuwendungsbescheid des BAFA erhältlich.
- Vorzeitiger Maßnahmenbeginn: Der Heizungstausch kann bereits beauftragt werden, und der Förderantrag kann – vorübergehend und befristet – nachgereicht werden, unter Einhaltung der Bedingungen aus der Förderrichtlinie.
Antragstellung und Zuständigkeiten
- Die technische Antragstellung für Effizienzmaßnahmen beim BAFA startete am 1. Januar 2024. Ab dem 1. Februar 2024 können sich Antragsteller im KfW-Kundenportal registrieren und den Zuschuss online beantragen.
- Kommunen können den Ergänzungskredit direkt bei der KfW beantragen, während andere Antragsteller diesen bei ihrem Finanzierungspartner (Hausbank) beantragen müssen.
Förderfähigkeit von Biomasseheizungen
- Heizungsanlagen mit Biomasse ab mindestens 5 kW Nennwärmeleistung werden gefördert.
- Die Förderhöhe beträgt 30 % der förderfähigen Ausgaben, zuzüglich Klimageschwindigkeits-Bonus von 20 % (bis 2028) sowie ggf. Einkommens-Bonus in Höhe von 30 %.
- Die Förderung wird für verschiedene Biomasseanlagen wie Kessel zur Verbrennung von Biomassepellets und -hackgut, Pelletöfen mit Wassertasche, emissionsarme Scheitholzvergaserkessel und Kombinationskessel gewährt.
Weitere Informationen und Antragsstellung
- Weitere Informationen über Förderkonditionen, Antragsstellung und Zeitpunkt der Antragstellung sind auf den Internetseiten des BAFA und der KfW verfügbar.
- Die Förderdauer der BEG EM erstreckt sich vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2030, wobei sie die vorherige Förderrichtlinie BEG EM vom 9. Dezember 2022 ersetzt.
Für detaillierte Informationen und spezifische Fragen empfehlen wir einen Besuch der offiziellen Internetseiten der zuständigen Behörden.
Beispiele für Biomasse Heizkraftwerke



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